SOZIAL. ENGAGIERT. INKLUSIV.

Caritasverband Hochrhein e.V.

Impfen, eine Gemeinschaftsleistung

Fragen Sie sich auch manchmal: „Wie haben wir uns vor „Corona“ eigentlich die Zeit vertrieben?“ Drehten sich die Uhren da anders und wenn ja wie? Wissen sie es noch?

Impfen

Bei dem Begriff „Maskenpflicht“ wäre mir vor einem Jahr das Bild meiner Zahnärztin in den Sinn gekommen. Und in meiner Vorstellung hätte ich es dieser auch überlassen eine solche zu tragen. Mittlerweile haben wir uns „aufgrund der aktuellen Lage“ wohl alle an das leichte Zwicken hinter den Ohren und an lächelnde Augenpaare statt hochgezogener Mundwinkel gewöhnt.

Eine baldige Entwöhnung all der angestoßenen und erforderlichen Maßnahmen erhoffen wir uns – und auch hier spreche ich nochmal für uns alle – seit geraumer Zeit und vor allem aktuell durch die nach vergleichsweise kurzer Testphase auf den Markt gebrachten Impfstoffe.

Impfen lassen – ja oder nein?
Eine höchst persönliche Entscheidung, welche bestimmte Personen- und Berufsgruppen für sich treffen dürfen. Gemäß Impfverordnung der Bundesregierung besteht das Angebot der Impfung neben einem hochbetagten Personenkreis, sowie grundsätzlich Alten- und Pflegeheimen ebenfalls für stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe, und damit den Caritaswerkstätten.

Mit dieser Nachricht krempelte der Bereich Wohnen des Standortes Gurtweil die Ärmel noch höher. Die lange Anlauf- und umso detailreichere Vorbereitungszeit hat sich gelohnt, denn am 08.02.2021 war es nun soweit: wir lassen uns impfen. Und das reibungslos.

Zwei mobile Impfteams arbeiteten erstmalig mit uns zusammen, bauten auf, richteten sich ein, sortierten Unterlagen vor.

Impfen

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Im hinteren Bereich des ehemaligen BBB von Werk 2 wurde der gekühlte Impfstoff in Spritzen aufgezogen und nach Messung von Temperatur und Registrierung als auch letzten Rücksprachen mit einem von vier anwesenden Ärzten mit einem Pikser in den Oberarm geimpft.

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die ersten 4 Fotos: Manfred Schrenk

In einem Zeitraum von ca. 5,5 Stunden konnten so insgesamt 217 Personen – Bewohner unserer gemeinschaftlichen Wohnformen und GIWs, sowie das Personal – vom ersten Impfangebot Gebrauch machen.

Nach der Impfung ist vor der Impfung. Planmäßig zum 01.03.2021 werden die zweiten Impfeinheiten vergeben. Die fabelhafte Vorbereitung, daraus gewonnene Erfahrungen und positive Rückmeldungen zum Impfablauf lassen uns äußerst zuversichtlich auf den März blicken.

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Bild: Andrea Angst-Schlaffmann

Abschließend bediene ich mich, die Alltagsmaske im Gesicht und Gedanken an eine Zeit nach „Corona“, der Worte von Herrn Schrenk:

Mit dem 01.03.2021 „werden wir tatsächlich eine der ersten reinen Eingliederungshilfeeinrichtungen in Baden-Württemberg sein, die ihre Wohneinrichtungen abschließend gegen Covid-19 geimpft haben werden! Darauf können wir – so meine ich – schon ein klein wenig stolz sein!“

Elisa Riese
Hausleitung (Bereich Wohnen)

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