SOZIAL. ENGAGIERT. INKLUSIV.

Caritasverband Hochrhein e.V.

Franz Michler begegnen!

„Wenn I numme wüsst wo’s Vogel-Hüsli wär…“ Wir bauen Vogelhäuschen mit Architekt Franz Michler. Am Samstag, 08. Dezember 2018, bauten 10 Teilnehmer zusammen mit Franz Michler, seiner Frau Sonja, Linda Debus und Carmelo D’Amore Vogelhäuschen.

Zu Beginn erklärten Franz Michler und sein Kollege Carmelo D‘Amore den Ablauf des Nachmittages und die einzelnen Arbeitsschritte.

Franz Michler begegnen

Im Anschluss suchte sich jeder einen Sitzplatz und die Bausätze für die Vogelhäuser wurden verteilt.

Franz Michler begegnen

Franz Michler begegnen

alle Fotos: Thomas Utz

Auf die Frage, wie die Idee für den Bau der Vogelhäuser entstand, antwortete Franz Michler: „Ich wurde gefragt, ob ich etwas für das Jubiläum anbieten möchte. So lag es für mich nahe, dass wir als Architekturbüro etwas bauen werden – nämlich die Vogelhäuser.“

Beim ersten Arbeitsschritt mussten alle Einzelteile angeschliffen werden, damit sie anschließend angemalt werden konnten. Jeder konnte hierbei seine Lieblingsfarbe wählen – selbst rosa war möglich.

Während die Farben am Trocknen waren, gab es für Jeden eine Stärkung mit einem Paar Wienerle und selbstgemachtem Kartoffelsalat.

Franz Michler begegnen

Franz Michler begegnen

In der Pause erzählte Franz Michler zu der Frage, was ihn mit den Caritaswerkstätten Hochrhein verbindet:
„Bereits als Kind wuchs ich mit 2 Nachbarskindern auf, die heute in der WfbM in Wallbach arbeiten. 1990 fing ich als Architekt an, für die Caritaswerkstätten Hochrhein zu arbeiten. Mein erstes Projekt war der Umbau der CWG in Bad Säckingen. Wir haben uns dann über die Jahre auf barrierefreies Bauen spezialisiert und achten bei den Projekten sehr auf die entsprechende Umsetzung. Bei jedem Projekt bin ich – aber auch mein Team – davon begeistert, wie freundschaftlich wir aufgenommen werden.“

Zum Thema Inklusion sagte Franz Michler: „Ich bin ein absoluter Verfechter von Inklusion. Schon vor 30 Jahren habe ich bei einer Reise in Hongkong in einem Restaurant Inklusion kennengelernt: Ich wurde dort von einer Bedienung mit einem Handycap bedient. Ich finde es schön zu sehen, wie gut Inklusion mit Projekten wie dem Café Zwischen oder auch dem Hotel St. Fridolin gelingt.“

Franz Michler begegnen

Nach der Stärkung wurden die Einzelteile zusammen genagelt und teilweise das Dach mit Moos oder Tannenreisig bedeckt. Alle waren mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden.

Franz Michler sagte abschließend, dass es ihm sehr viel Spaß gemacht hat und alle richtig toll mitgearbeitet haben.

Thomas Utz, Reporterteam

Zurück

Skip to content